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Schulprojekte und Arbeitsgemeinschaften

Hochmütige Sau wird einsichtig

Klasse 4a der Maximilian-Kolbe-Schule lud ins Musical ein

"Hochmut kommt vor dem Fall" und "Es geht nichts über gute Freunde". Mit diesen beiden Erfahrungen des Volksmunds verließ am Dienstagmorgen das Schwein Piggy die Bühne im Mehrzweckraum der Maximilian-Kolbe-Schule.

Sau Piggy merkt erst sehr spät, dass sie vom Bauern nicht verwöhnt, sondern nur fürs Schlachten gemästet wurde. RN-Foto Scheffler

Dort führten die 25 Jungen und Mädchen der Klasse 4a das Musical "Schwein gehabt" auf, das sie mit ihren Lehrerinnen Ruth Lörwink und Evelin Dondorf seit den Weihnachtsferien einstudiert hatten. Tatkräftige Unterstützung gab es von den Eltern. Sie halfen nicht nur beim Bau eines Bauernhofes für die Kulissenlandschaft, sondern auch bei der Herstellung von Kostümen und beim Schminken.

Im Mittelpunkt des Musicals stand das gemeinsame Leben vieler Tiere auf einem Bauernhof. "Ein Jeder hilft dem anderen", sangen Schafe, Kühe, Ochsen, Hühner, Hund, Kater und Mäuse gemeinsam in fröhlicher Runde, bis Anton Schlappohr (Hendrik Pischny) empört feststellte, dass es auf dem Bauernhof nach Parfüm stinkt. Als Außenseiter in dieser Szenerie entpuppte sich das Schwein Piggy (Rebecca Heming/Melina Linneweber), das mit seinem Gesang "ich bin die absolute Supersau" die anderen Tiere in die Distanz trieb.

Piggy wähnte sich wegen vieler Sonderrationen als der Liebling des Bauern (Mario Bachor), bis das immer fetter werdende Schwein kollabierte und von den übrigen Tieren voller Mitleid vor dem Bauern gewarnt wurde. Nachdem Piggy einen Deal zwischen Bauern und Metzger (Maurice Steinrötter/Neele Biallas) mitgehört hatte, wurde ihm klar, dass die bislang von ihm verachteten übrigen Tiere wahre Freunde waren. Ein zweites Mal halfen sie dem verängstigten Schwein. Sie versteckten es im Stall und verleugneten seine Anwesenheit.

Das zunächst sehr hochmütige Schwein fühlte sich in der Schlussszene sauwohl im Kreise seiner neuen Freunde. RN-Foto Scheffler

"Da hab ich noch mal Schwein gehabt", sang Piggy in der Schlussszene, und die inzwischen mit ihr befreundeten Tiere stimmten lautstark in den Chor mit ein. Noch zweimal mussten Teile des Schlussgesangs wiederholt werden, weil die zuschauenden Kinder aus den übrigen Klassen lautstark eine "Zugabe" einforderten.

Für die Viertklässler auf der Bühne war es die erste eigene Aufführung während der vierjährigen Schulzeit und zugleich Impuls für eine wunderbare Erinnerung an die Maximilian-Kolbe-Schule, wenn sie im Sommer eine weiterführende Schule besuchen.

Die Texte der Kinder sind hier zu sehen.

RN-Foto u. Text Scheffler

Kinder helfen Kindern

Klasse 2a der Maximilian-Kolbe-Schule spendet für das "Home of hope"

Schermbeck, 19.04.2012

In der eigenen Freude die Not der anderen nicht vergessen! Nach diesem Motto handelte Donnerstagmorgen die Klasse 2a der Maximilian-Kolbe-Schule.

Die  elf Jungen und zehn Mädchen hatten mit ihrer Klassenlehrerin Andrea Feustel das Singspiel "Hexe Irma und die großen Füße" einstudiert und in der Schule aufgeführt. Von dem Erlös, der dabei erwirtschaftet wurde, haben die Kinder die Hälfte in die Klassenkasse stecken dürfen. Den Rest wollten sie für eine gute Sache spenden.

"Die Kinder sind dort so arm und sie haben kein Zuhause", erzählte Roman Schwarten bei der Spendenübergabe an die GAGU-Zwergenhilfe, die das Geld in die Finanzierung ihres Kinderheims "Home of hope" in Sierra Leone einbringen wird. ?Das war eine tolle Idee von euch?, dankte GAGU-Chefin Gudrun Gerwien den Kindern, nachdem ihr der Klassensprecher Linus Schenke 150 Euro überreicht hatte. Dass der Geldbetrag durchs Theaterspielen erwirtschaftet wurde, nahmen Gudrun Gerwien und Dieter Schmitt zum Anlass, den Kindern von der Laienspielschar "MaMiLa" zu erzählen, die als Vorläufergruppe der heutigen "GAGU-Zwergenhilfe" 17 Jahre lang die Schermbecker Kulturszene bereicherte.

Den Kindern versprachen Gudrun Gerwien und Dieter Schmitt, das Übergabe-Foto während des nächsten Aufenthaltes in Sierra Leone den Kindern im "Home of hope" zu zeigen.


Die beiden "GAGU"-Vertreter Dieter Schmitt und Gudrun Gerwien (v.l.) freuten sich über das Geld, das ihnen die Klasse 2a der Maximilian-Kolbe-Schule mit ihrer Lehrerin Andrea Feustel überreichte.

Mehr Fotos vom Musical und die Kindertexte.

RN-Foto Scheffler

Besuch der Kinderoper "Das Kind und der König" am 13.12.2011

Am Dienstag, dem 13.12.2011 machten sich alle Kinder der Maximilian-Kolbe-Schule auf, um sich die Kinderoper "Das Kind und der König" im kleinen Haus des Musiktheaters Gelsenkirchen anzusehen.  Auf dieses Highlight in der Adventszeit bereiteten sich alle Kinder der Schule im Musikunterricht vor. Die Kinder des ersten Schuljahres wurden durch den Besuch der Theaterpädagogin vorbereitet, die mit den Kindern bereits im Vorfeld zum Inhalt des Stückes gearbeitet hat.


Inhaltsangabe aus dem Programmheft des Musiktheaters:

Das Kind und der König

Von Carsten Kirchmeier mit Musik u.a. von Guiseppe Verdi

"Als Lars in das unbekannte Königreich kommt, ist die Aufregung bei den Einwohnern groß: ein Kind! Wann hat sich zum letzten Mal ein Kind hierher verirrt? Es muss schleunigst wieder fort! Nicht auszumalen, was passieren würde, wenn der König von seiner Anwesenheit erfährt ?Lars versteht die Welt nicht mehr. Bis er von einem vor Jahrzehnten ausgesprochenen Befehl des Königs erfährt, alle Kinder aus seinem Reich zu verbannen. Seitdem ist jegliche Art von Kindlichkeit in seiner Gegenwart strikt untersagt. Doch niemand kennt die Beweggründe des Herrschers. Der Junge beschließt, es mit dem eigenartigen Mann aufzunehmen, um dessen Geheimnis zu erfahren ? damit auch der arbeitslose Hofnarr irgendwann auch wieder fröhliche Geschichten erzählen darf."

Für alle Kinder war es wohl ein tolles Erlebnis, in die Welt der Oper abzutauchen. Beeindruckend waren vor allem die sich wandelnden Kulissen, mittels derer mit wenig Aufwand immer neue Handlungsorte entstanden. Zum Schluss spendeten alle viel Applaus, nur bei der gemeinen Hexe blieben die Beifallsstürme der Kinder aus.

Entwicklung der Lesekompetenz

In Jahr 2006 stand in unserer Schule die Entwicklung der Lesekompetenz als übergreifendes Ziel im Mittelpunkt. Hierzu konnten wir die Firma Gelsenwasser gewinnen, die ein besonderes Leseprojekt finanziell unterstützt hat.

Das Leseprojekt wurde von dem Germanisten und Kreativpädagogen Ralf Paprotta geleitet.

Die Kinder der 1. und 2, Klassen wurden zu "Bücher - Detektiven" ausgebildet

Bücher-Detektiv

Der "Ritter von Raesfeld" entführte die Kinder der Klassen 3 und 4 ins Mittelalter. Dort begaben sie sich auf die Suche nach den verlorenen Büchern.

Die Schüler wurden durch die spannende Rahmenhandlung, die Verkleidung des Leiters und den Auftrag, ein Problem zui lösen, spielerisch an den Umgang mit Büchern herangeführt. Sowohl das stille und selbstständige Lesen als auch die Nutzung von Texten und deren reflektierende Bewertung wurden in den Mittelpunkt gerückt. Die Kinder hatten die Möglichkeit, in einem spannenden Handlungsrahmen Texte zu untersuchen, zu nutzen, zu werten und kreativ mit ihnen umzugehen.

Es hat allen viel Spaß gemacht.

Ritter von Raesfeld